Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 16:17

Am nächsten Tag gucken wir uns den beeindruckenden Tempel an. Er besteht aus 4 hohen und breiten Türmen, die sehr aufwändig mit Steinskulpturen verziert sind.  Gestern war die Schlange zum Reinkommen durch die tausenden Pilger ungefähr einen Kilometer lang. Heute kommt man sofort rein. Wir gehen rein und laufen ewig. Und stehen ewig in Schlangen von Wartenden. Und drängen uns durch den Tempel, in dem mit Absperrgittern mehrere parallele Gänge gebaut wurden um dem Ansturm gewachsen zu sein. Nach ca. einer halben Stunde sind wir im Allerheiligsten. Für 2 Sekunden können wir in einen dunklen Raum gucken mit einem Schrein. Davor steht ein Priester mit Feuer und malt einen Strich auf die Stirn. Das wars. Von außen war es beeindruckender.

 

Wir fahren zu einem der 3 Ashrams der Stadt. Ashrams sind bei uns durch Baghwan Osho in den 80er Jahren ja ziemlich ins Gerede gekommen. Hier erwarten wir einen spirituellen Ort. Wir erleben eine recht ungemütliche und volle Anlage. Mit Meditationsraum, Schlafräumen, Essraum und Versammlungshalle. Ins Gespräch kommen wir nicht und verlassen recht schnell und unerleuchtet den Ashram. Zu einer german bakery um die Ecke, mit Käsekuchen und Karottenkuchen.

 

von Frank - veröffentlicht in: Indien
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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 16:15

In Thiruvannamalai werden heute zum Vollmondfest mehr als 100.000 Pilger erwartet. Die beiden Touris aus Deutschland werden nicht erwartet - wir hatten, wie immer, nicht reserviert. Die Stadt explodiert vor Menschen. Unser Wunschhotel ist natürlich voll. Sowie, nach einem Telefonrundumschlag, auch alle anderen Hotels, die im Travelguide angegeben sind. Asianrooms.com hat auch nichts zu bieten. Eine Hotelangestellte hat noch eine Idee: Ein recht neues Hotel. Sie haben tatsächlich genau ein Zimmer frei. Die Suite. Perfekt. Was doch indische Götter für eine deutsche Kreditkarte bewegen können.

P1020344Uns wird die Suite gezeigt. Und der Blick vom Balkon auf zwei Berge. “sehen nett aus” war unser Eindruck. Europäisch betrachtet sind es zwei 500m hohe Berge. Indisch betrachtet sind sie sehr heilig, wie wir später lesen. Hier haben sich die wichtigsten Götter darum gezankt, wer der wichtigere sei. Indische Augen erleben sie auch etwas anders als deutsche: “As devotees (Gläubige) travel towards the holy hill their hearts yearn (schreien nach) from the first glimpse (Blick) of the holy hill  and when it comes in view they prey with gratitude for being drawn to its divine (göttlich) presence. Their experience being in this presence is so indescribable and unforgettable.”. Wie man anscheinend etwas anders sieht, wenn man nur ein Vermögen für die Pilgerung bezahlt hat und dran glaubt.

 

Wir erwarten ein großes spirituelles Ereignis in dieser traditionellen Pilgerstadt zu Vollmond. An der Rezeption sagt man uns, dass das Ziel der Pilger sei einmal die 14km um den Berg herum zu laufen. Dabei an den 14 Tempelchen zu beten. In der Stadt sei sonst nichts besonderes los.

 

 

Es wird gerade dunkel als wir die Straße betreten und mit der Menge mitschwimmen. Am Wegesrand gibt es zahlreiche Snacks, Getränke, Devotionalien und Blumenhändler.  Steffi wird von mir reich beschenkt mit einer roten Rose, einer ein meter langen Kette aus Blüten geknüpft (für 0,30 EUR) und gelben Blüten fürs Haar. Die Blüten fürs Haar haben wir in einer Plastiktüte erhalten. Die restlichen verschenke ich an mitpilgernde Mädels und ernte viel Lächeln. Nicht bei allen, aber bei den meisten. Meine Heiratschancen an dem Abend waren wohl recht hoch. Besonders bei den 3, die uns kichernd und giggelnd eine Weile verfolgten und uns fragten, ob wir ein Foto von ihnen machen.

P1020327

Einige alte Frauen, die am Wegesrand saßen und bettelten, nahmen die Blumen in beide Hände und führten sie zum Kopf. Was wohl in ihrem Kopf vorging.

Es waren ein paar wenige Westler unterwegs. In “Normalen” Klamotten, wie wir, waren nur 2 gekleidet. Es überwiegte der Stil der wallenden Tücher. Die Stimmung war wie ein gemeinsames schnelles Gehen, Etwas spirituelles konnten wir nicht erleben, außer vielleicht etwas das Beten an den Tempeln. Vor allem vermissten wir Gesänge oder gemeinsames Beten. An den Tempelchen brannte ein Feuer, über das man seine Hände hielt und zum Kopf führte. In dem ersten Tempelchen sind wir reingegangen. Man musste die Schuhe ausziehen und wir wateten durch einen Kuhstall. In dem Tempel lagen 3 Kühe. Im Uhrzeigersinn geht es durch den Tempel. In der Mitte steht ein Hinduschrein, der, wie alle Hindu Schreine, nicht sehr beeindruckend ist.

 

Am Wegesrand liegen unzählige Bettler und Krüppel mit den übelsten fehlenden oder verkrümmten Gliedmaßen. Einige Bilder von Göttern wurden kunstvoll auf die Straße gemalt.

 

Wir sehen eine Gruppe von Indern und Westlern mit einem Schild. Einigen Indern hängt eine Gesichtshälfte wie Schokoladenpudding bis zum Hals herunter. Sie haben Tumore, die sich rasch ausbreiten und im Plexi Stadium sind, die kein Westler erreicht, da er vorher operiert wird. Wir lernen Ben aus Boston kennen. Er steht in der Gruppe und hilft diesen vom Glück vergessenden. Er hat einen Arzt in USA überredet nach Indien zu kommen und zu operieren. Kostenlos. Nun sammeln sie für den Flug. Ben lebt abgeschieden in den Bergen von Boston. Er habe “Not many Bills”, fährt Fahrrad und ist die hälfte des Jahres hier um zu helfen. Er ist der einzige von 12 Geschwistern ohne Familie und scheint einen Sinn für sein Leben gefunden zu haben. Mit höchstem Respekt vor einem eindrucksvollen Mann verabschieden wir uns mit einer Spende.

 

Vor einem Tempel lernen wir Sings kennen. Dies ist sein spiritueller Name. Er kommt aus Kanada und ist seit 3 Jahren Yoga und Meditations Lehrer für einen Ashram. Wir leben alle in einem Leben voll von Mustern (Patterns), im Ashram hat er und seine Frau einen neuen Lebenssinn gefunden vor 3 Jahren.

 

Mit seinem weißen Tuch-Umhang, den 2mm langen Haaren, den weißen Strichen auf der Stirn, einer Holzkette und einem seligen Lächeln kann man ihm das glauben.

So sah der große Tempel am nächsten Tag aus:

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von Frank - veröffentlicht in: Indien
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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 16:12

Von Delhi fliegen wir direkt früh morgens in den Süden nach Chennai. Von da mit einem Taxi nach Mamalapurnam. Einem Strandungsort für SoziologiestudentInnen, die in weiten Klamotten nach dem Sinn des Lebens suchen und die Hippie Zeit am Leben halten. Hier gibt es alles, was das Touriherz begehrt: Strand, Meer, schöne Restaurants, wenig Gehupe, haufenweise Geschäfte mit Hippie Accessoires, Steinmetze mit Steinfiguren in jeder Größenordnung und jede Mange Kultur.

P1020211Vor mehreren hundert Jahren wurden hier Tempel in den Stein gehauen, die bis heute sehr gut überstanden haben. Reliefs und Tempelchen, ein großer Tempel am Meer, der zum Weltkulturerbe gehört und Inspiration für Angkor Watt war.

P1020124.JPG

Mehrere Schulklassen und Studenten sind unterwegs. Viele wollen ein Foto mit uns. Und wir mit ihnen.

P1020201

Besonders fällt eine Gruppe von Waisenkindern auf. Sie bauen sich vor jedem Tempel auf für ein Foto und mit riesem Geschrei statt “Cheese” wird für Fröhlichkeit gesorgt. Es entwickelt sich ein Flashmob. Bei einen Foto setzen sich immer mehr Inder dazu. Wir auch. Zum Schluss sind es mehr als hundert.
Jedes der Waisenkinder erhält ein Geschenk. Wir werden gebeten einige der Geschenke zu übergeben. Typisch Inder: Viel von dem Geschenkpapier bleibt am Boden des Tempels liegen. “So sind sie, die Inder” wird ein geflügeltes Wort bei vielen Gelegenheiten.

Es ist eingetroffen, was ich beim ersten Indientrip vor 10 Jahren befürchtet habe: Die Inder gucken einen fremden Europäer sehr ungehemmt an. Wenn sie irgendwann Fotoapparate haben, dann wird es anstrengend. Das ist nun der Fall. Handycams und Digitalkameras sind nun recht verbreitet. Vor allem bei den sehr vielen indischen Touristen, die ihr Land bereisen (wir haben kaum europäische Touris gesehen).   Am Taj Mahal wurden wir mindestens 20 mal um ein Foto gefragt. Unzählige male mehr oder wenig heimlich abfotografiert. Die Rache für Jahrzentelanges ungefragtes Abfotografieren von Indern durch Touris.

Morgens 4:45 in Mamalapurnam. Aus den Lautsprechern direkt vor unserem Fenster erhalten wir Druckbetankung von Indi Pop Musik in unerträglicher Lautstärke. Wir vermuten zum Wecken, damit um 5 Uhr der Muhezin schreien kann. Aber dem war nicht so. Bis 6 Uhr hatten wir Zeit nachzudenken, was es mit Hindipop auf sich hat. Auf der Straße regte sich kaum ein Mensch. Vielleicht ein frustrierter Nachbar, dessen Restaurant pleite gegangen ist und der sich nun unter dem Schutz seines Bruders, der Polizeioberhaupt ist, an den Touris rächen will? Am nächsten Tag erhalten wir 2 Erklärungen:
- Weckruf, um in den Tempel zu gehen  (mit pop Musik???)
- Es ist Musikfestival bis zum 15. Januar. Die Leute stehen früh morgens auf und wecken sich mit Musik (warum nicht um 8???)

In einer Woche, am 15.1., können wir hier erneut Neujahr feiern. Dafür wurden vor vielen Häusern auf der Straße mit Reismehl Bildchen gemalt um böse Geister zu vertreiben. Es hat gewirkt - wir haben den ganzen Tag keine bösen Geister gesehen.

Testreihe auf der Straße:
Mögen Ziegen Cornetto Eis? Nein.
Mögen Kühe Cornetto Eis? Ja.

Nach dem Souveniereinkauf von 3kg bearbeiteten Steinen in Form von Buddha und anderen indischen Göttern (Mamalapurna ist die Hochburg der Steinmetzkunst) geht es weiter nach Thiruvannamalai. In einem schönen, alten indischen Ambassador, dem indischen Schwan, der leider seit einigen Jahren nicht mehr gebaut wird und aus dem Straßenbild von Toyotas und Tatas verdrängt wird.

P1020285Bei einem Stop an einer “Raststätte” überlegen wir, als der Fahrer den Wagen parkt, ob er wohl jetzt mit unserem Gepäck abhaut und ob wir irgendwas davon wiedersehen. Wir haben ein Foto vom Ambassador, auf dem das Nummernschild nicht zu erkennen ist und der Fahrer drauf ist. Damit könnten wir zur Polizei. “Findet unser Gepäck und den Fahrer. Tod oder lebendig, das ist uns egal”.

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Wednesday, 11. january 2012 3 11 /01 /Jan. /2012 16:09

Rückfahrt von Agra nach Delhi Unser Zug hat 40 Minuten Verspätung. Damit sind wir sehr gut dran. In der Zeitung lesen wir am nächsten Tag, dass in Delhi 51 Züge wegen Nebel eine Verspätung von mehr als 4h hatten. 2 davon mehr als 12h. Die unwesentlichen Verspätungen kleiner 4h erschienen nicht in der Statistik. Was macht in so einem Fall der Inder? Er holt seine Decken heraus und campt im Waiting room. Uns wird klar, warum man auf der Website von Indian railway keine Zugverbindungen, sondern nur Zugstrecken raussuchen kann: Weil man die Verspätung nicht kalkulieren kann. In Deutschland hat man mit 10 Minuten eine faire Chance einen Anschluss zu bekommen. In Indien sicher nicht. Es müsste die Frage erscheinen: Mit wie viel Verspätung rechnen Sie? Da man immer Sitze reserviert und Züge nicht im Stundentakt fahren ist ein Verpassen eines reservierten Zuges ein Problem.

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Thursday, 5. january 2012 4 05 /01 /Jan. /2012 21:01

P1020011

Früh morgens geht es mit dem Zug nach Agra. Der Zug heißt “Taj Express”. Den Titel “Express” hat er sich damit verdient, dass er die 188 km in rasenden 3 Stunden zurücklegt.

Wir kommen im Hotel an. Seit den Anschlägen auf das Taj Luxushotel in Bombay vor ein paar Jahren hat jedes gehobene Hotel eine security mit Metalldetektor und Taschendurchleuchtung.
Auch unser Hotel wollte wohl den Eindruck von Wichtigkeit erwecken trotz der 25 EUR Übernachtungsgage, In unserem Hotel verläuft die Kontrolle sehr “indisch”: Ein Security-Mensch hat so ein Pieps Dings wie bei der Security Durchleuchtung auf einem Flughafen.
Er hält es an meinen Rucksack. Es piept.
Er hält es an meinen kleinen Rucksack. Es piept.
Er hält es an meine Hosentasche. Es piept.
Er hält es an Steffis Rucksack. Es piept.
Er hält es an Steffis kleinen Rucksack. Es piept.
Er nickt und wir können reingehen.

Das Taj Mahal wurde einer Grundreinigung unterzogen vor ein paar Jahren, der Rest von Agra leider nicht. “Man sollte mal feucht durchwischen” fiel Steffi dazu ein. Die engen Gassen mit Abwasserkanälen, Schwärmen von Motor- und Fahrradrikschas den Big 5 Indiens Straßen (Kuh, Kamel, Esel, Pferd und Ochse - einzeln oder vor einem Karren), dazu Hunden, Schweinen und Affen und Millionen Inder machen es zu einem Bombardement für alle Sinne.
Wir suchen Frühstück. In unserem 12 Jahre alten Travelguide für den Norden steht Joney’s Place als ganz nett drin und ich habe es für ein leckeres Mango Lassi vor 10 Jahren in Erinnerung. Der Schwarm Fliegen am Eingang und die stickige Luft drinnen überzeugen zum Weiterghen. So finden wir ein
“Top Roof Restaurant”, also ein Dachterrassen Restaurant, mit einem sympathisch schauenden alten Inder und dem Schild “Healthy food made with love”. Das überzeugt. Vom Dach in der zweiten Etage haben wir einen perfekten Blick auf das Chaos am Kreisverkehr unter uns. Die paar Meter von oben geben einen entspannenden Abstand, den wir mit Chai und Banana Lassi genießen. Und Hupen aus dieser Entfernung klingen wesentlich milder als direkt neben einem.

Im alten roten Fort bestaunen wir, wie gut man es sich als Mogul vor 500 Jahren hat gehen lassen. Klimatisierte Räume (mit doppelten Wänden in denen Wasser floss), Hängematten, Pool, Springbrunnen, Musikanlagen aus Menschen.
Wir stellen uns vor, wie Angela Merkel einen neuen Palast für sich plant. Ihre 200 Konkurbiner (statt Konkurbienen) castet Dieter Bohlen mit “Deutschland sucht den Superstecher” oder “Unsere Männer für Merkel” heraus. Und sie lässt für 400 Millionen Euro ein Mausoleum für ihren geliebten Mann und sich erreichten.

Mit der Fahrradrikscha geht es auf die andere Flussseite für einen spektakulären Sonnenuntergang mit Taj Mahal als Kulisse. Überfüllte Straßen, auf der kein Quadratzentimeter ungenutzt bleibt, sind per Fahrradrikscha ein noch intensiveres Erlebnis. Im Zick Zack geht es um die langsameren oder stehenden Objekte wie hoffnungslos überladene Transport Fahrradrikschas, Kühe und Hunde. Im Zick Zack wird man von den schnelleren Objekten wie Motorradrikschas überholt. Geradeaus geht es für die gehobenen Mitglieder der Nahrungskette wie Bussen und LKWs, die mit lautem intensiven Hupen ihr Recht erhalten. Als Verkehrsregel konnten wir ausmachen: “Vorne vor hinten” statt “links vor rechts” (Linksverkehr!). D.h. man manövriert um andere Verkehrsteilnehmer und die hinter einem fahrenden weichen einem aus. Abbiegen funktioniert durch nahtloses einfügen in den Querverkehr. Es fließt. Nicht besonders schnell, aber es funktioniert. Meistens zumindest.  


Hart fürs Gemüt ist die Armut, wie viele Menschen im Dreck leben. In Indien leben mehr als 60% unterhalts der Armutsgrenze, die hier sicher niedriger definiert ist als der Harz 4 Satz bei uns. Das sind 700.000.000 Inder. Fast 10 mal soviel wie in Deutschland überhaupt leben. Delhi hat fast soviele Einwohner wie die neuen Bundesländer. Indien wächst jedes Jahr um die Einwohnerzahl von Australien - 20 Millionen. Elefantöse Zahlen...

 

P1020001Der Sonnenuntergang bleib dank Nebel und Smog unspektakulär, aber der Blick aufs Taj aus dieser Perspektive ist fantastisch. Und mit zig Fotos sehr gut dokumentiert von uns.
Wir versuchen ein “Sprungfoto” mit Steffi aufzunehmen. Ein indischer Junge guckt sich das an und bietet seine Hilfe an. Ich verneine mit all dem Stolz eiones Superfotografen. Er guckt sich mehrere Versuche an und meint “You make multiple Fotos, i make only one”. Er fotografiert ein paar mexikanische Touris und neidvoll gucken wir auf deren Sprungfotos. Er übernimmt das Kommando über unsere Kamera und facebook vermeldet ein paar Stunden später unseren neuen Status mit imposanten Fotos.
 
Zum Frühstück freuen wir uns auf einen banana pancake in dem bereits erprobten toproof Restaurant, das mit love kocht.
Der 10 minütige Gang bis dort im nebeligen Agra ist eine Zumutung für die Nase. Selten wurde ihr so ein intensiver Müll- und Abwassergeruch angeboten, der besonders intensiv bei einem ungefrühstückten Magen wirkte. An der Stelle mit dem intensivsten Abwassergeruch steht das “Hotel Kamal”, das wir zu “Hotel Kanal” umtauften und uns freuten, dass unser Hotel in 500 m recht geruchsarm lag.  
Unser Toproof Restaurant war sehr beliebt bei Koreanern und anscheinend in einem koreanischen Travelguide angepriesen. Dadurch konnten wir mit einer stundenlange Wartezeit durch die Miniaturküche rechnen. Die Stimmung war down, da wir nichts anderes leckeres gesehen hatten. Die Rettung war das “Cafe Coffee day”. Hinter einer Glasfront hinter einer Glastür, was für Entlastung der Nase sorgte, gab es das, was ein Tourimagen zum Frühstück verkraftet und will: Cappuchino, Muffins, Brownies.

Wir kommen mit einem englischen Traveller ins Gespräch. Er war heute schon im Taj und präsentierte uns sein Foto: Komplettes gräuliches Weiß. Taj Mahal im Nebel. Und dafür war er schon nah dran. Wir geben ihm Hoffnung, dass es jeden Tag so neblig war und nachmittags viel besser wurde.

Mit unserem Kauf der Tickets verschwand der Nebel, so dass wir das Taj strahlend in der Sonne erlebten. Das angeblich schönste Gebäude der Welt. “Denkmal unvergänglicher Liebe”. In perfekter Symmetrie gebaut und die Vollendung eines bestehenden Baustils seiner Epoche. Mit hunderten neuen Fotos beladen verlassen wir nach einem sehr schönen Tag das Taj. Und landen nach dem Ausgang direkt wieder im Chaos und Dreck von Agra. Typisch indisches Kontrastprogramm.

Nachts hatte ich eine Geschäftsidee für den indischen Jungen, der uns die coolen Sprungfotos bescherte:  “Perfect Tourist Fotos”. Jeder allein Reisende bekommt keine guten Fotos von sich, da er immer irgendwelchen Nichtskönnern seine Kamera gibt. Paare haben immer tolle Fotos von ihr, da sie das bessere Fotomotiv (Steffi hat mir den Satz verboten: Da er der bessere Fotograph ist), aber selten tolle gemeinsame Fotos. Er könnte sein Fotographiekönnen den Touris anbieten. “You spent 500$ for your perfekt camera. Why not spend 2$ for a perfekt picture.”. Dezent touris ansprechen, die sich gerad selber fotografieren. Mit einer ansprechenden Mappe von bereits geschossenen Touris. Mit der Kamera der Touris, so dass sie nicht einen Ausdruck rumschleppen müssen. Zig Fotos, soviel sie wollen. Mit einer sauberen Yogamatte, so dass er die Kamera nicht in den Dreck legen muss für Froschperspektiven.
Sicher bräuchte er dafür Startkapital. Vielleicht 50 EUR. Oder 100. Die würden wir ihm geben.

Nach dem Taj Mahal Tag fahren wir zur anderen Uferseite und suchen ihn, um ihm die Idee vorzuschlagen. Er ist nicht da, aber sein Bruder, der ebenfalls Touris manchmal fotografiert. Er macht weitere Fotos von uns und stellt sein Können unter Beweis. Unseren Vorschlag blockt er ab. Hinter uns ist ein Polizei Kontrollposten. Sie wollen nicht, dass er Geld verdient mit Touris. Jeden Monat wechselt die Truppe. Manche verbieten es, manche wollen Geld. Einen Fixbetrag, so dass sich die Arbeit nicht lohnt. Polizei hat durch ihre Uniform unerschöpfliche Macht zu drangsalieren und bestochen zu werden. Wir stehen am “kostenlosen” Ufer. Nebenan ist der kostenpflichtige Bereich mit einem garten. Um dort fotografieren zu können, würde er eine license benötigen, die er sich nicht leisten kann. Sie liegt bei 1500-3000 EUR. So bleibt Talent ungenutzt. Und Scheinchen in den Taschen der Touris und nicht derer, die ihnen den Urlaub verschönern und sie besser gebrauchen könnten.

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von Frank - veröffentlicht in: Indien
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Thursday, 5. january 2012 4 05 /01 /Jan. /2012 20:54

Nach einer klasse Silvesterparty bei Babsi und Jan, die als Cocktail Contest mit 10 Teams schwere Anforderungen an Geist und Leber stellte, ging es nach einer Stunde ruhen auf einem Sofa um sportliche 5:30 los Richtung Frankfurt Airport.

Ich kenne die Ankunft in Delhi als Wurf ins kalte Wasser, umzingelt von einem riesigen Schwarm von Taxifahrern, die einen in das Hotel ihrer Wahl für Überbezahlung fahren wollen. Wir erleben: Ruhe. Um 3:30 morgens scheint entweder die Meute zu schlafen oder auch Delhi Airport hat sich um die Nerven der Gäste gekümmert. So wie ich es letztes Jahr schon in Bangalore und Mumbai erlebt habe. Indien ist auch nicht mehr das, was es einmal war.
Durch dichten Nebel geht es ins Hotel. Um Steffis Kulturschock abzufedern ins Hilton.

Delhi ist ein 17 Millionen Dreckloch mit wenig sehenswerten Ecken. Meine Highlights von früheren Besuchen habe ich in ein Zweitage Programm eingearbeitet, bevor es zum Taj Mahal und in den Süden geht.

Wir starten am roten Fort, das genau heute geschlossen war wie jeden Montag. Der “Spaziergang” zur großen Mosche durch Old-Delhi wird im 12 jahre alten travelguide als lohnenswerten Gang durch das quirlige Bazarviertel beschrieben. Ich freute mich drauf meine Erinnerungen an kleine Gassen mit jede Menge bunten Indern mit neuen Eindrücken aufzufrischen.

Wir erleben Indien pur.
Die Straße ist verstopft von dauerhupenden Autos und Motor-Rikschas.
Auf dem Bürgersteig sind wir Zielscheibe von allen 17 Millionen Delhi-Bewohnern, die uns anstarren oder uns etwas verkaufen wollen. Zum Frühstück finden wir nichts, was einem europäischen Magen mit Jetlag zusagt. Steffis Nase ist erkältet und damit verstopft. Offensichtlich ein Selbsthilfeprogramm ihres Körpers, der durch mentales Training bereits beim Hinflug einsetzte und sie vor der Tortur der Nase bewahrte. Blieb nur das Bombardement der Ohren und der Augen. Mit dem Kontrast aus bunten Sari Geschäften und Dreck, Turbanen und Bettlern.

Mit unterkühlter Laune kommen wir an der großen Mosche an, die nicht so umwerfend ist um für die Tortur zu entschädigen.

Ich versuche Steffi den Gang durch Old-Delhi als therapeutische Maßnahme zu verkaufen, mit der ihre Rezeptoren und Sinne für die nächsten 3 Wochen neu kalibriert und programmiert wurden.

Abends treffen wir Melanie zum Abendessen, die in den nächsten 3 Jahren mitarbeitet ein neues R&D Center in Delhi aufzubauen. Sie erzählt von ihrem täglichen Kampf bei der Arbeit mit Indern, die in mehrfacher Hinsicht sehr speziell ist. Sie wollen möglichst schnell möglichst viele Assistenten, die sie managen können. Jeder legt äußerste Obacht darauf, dass niemand seinen Arbeitsbereich “anknabbert”. Und alles dauert, ist megabürokratisch und nervt. Sie hat einen Firmenwagen und einen Fahrer. Dieser holt sie morgens ab, fährt sie zur Arbeit, pennt dann den ganzen Tag und liest Zeitung und fährt sie abends zurück. Selber fahren ist in Indiens Verkehrschaos keine Option. Ihr Fahrer hat Sonntags einen freien Tag. Sonst einen 12 Stunden Tag. Überstunden werden mit 50 Rupien, etwa 70 Cent, vergütet. Hartes Inderleben. Und taffe Melanie, die dem Chaos trotzt.

Beim Feinschmecker Frühstück im Hilton mit indischen Versionen von Rührei, Früchten, Kuchen lesen wir in der Zeitung die Hitrparade der gefährlichsten Straßen in Delhi. Die Ringautobahn NH1 ist der Sieger mit xxx Toten. Beschämend sei, dass die hälfte davon Fußgängr sind. Auf einer Autobahn!
Das liegt an viel zu wenig  Brücken und viel zu vielen Indern, die auf die andere Seite wollen.

Heute ist Tempeltag. Es geht erst zum Lotus Tempel, einem eindrucksvollen Lotusförmigen strahlend weißen Bahain-Tempel. Es ist offen für alle Glaubensrichtungen der welt für ein stilles Gebet oder Meditation. Draußen steht eine 5 köpfige Truppe, um uns Fragen zu beantworten. Wir wundern uns über ihr unindisches Aussehen. Sie sind gläubige aus Kanada, Indonesien, UK  - insgesamt sind sie in 190 Ländern vertreten und haben auf jedem Kontinent einen Tempel. Sogar in Frankfurt.

Nach einem entspannten Schlendern über den Handwerksmarkt “Dilli Haat” ging es zum Delhi Highlight, dem Tempel Akshardham.  Er wurde vor 7 Jahren fertig gestellt nach 5 Jahren Bauzeit von 7000 Handwerkern. Vorwiegend Steinmetze, die die riesen Anlage mit filigranen Skulturen an allen Wänden verzierten. Einem IMAX Kino mit dem Film über die reinkarnierte Gottheit, der dieser Tempel gewidmet ist. Und einer Wasserbahn, bei der einem die Geschichte der Erfindungen von Indien  näher bringt.
Faszinierend. Vor allem, wenn er abends angestrahlt wird.

von Frank
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Tuesday, 10. may 2011 2 10 /05 /Mai /2011 12:48

Die BlackBerry World trieb mich nach Orlando. Dort wurden wir in spektakulären Keynotes auf BlackBerry eingeschworen. Imposant war dabei einige die Produktshows in 3D, für die jeder eine 3D brille auf dem Sitz hatte. Doch am imposantesten war der Gastauftritt von Dean Kamen, Chef von Sagway und Gründer von usfirst.org. Er ist überzeugter Erfinder und Tüftler und möchte die Welt verbessern. Mit Roboter Armprotesen, einem Rollstuhl für unwegsames gelände und Treppen, sowie einer Wasseraufbereitungsanlage hat er dies auch schon merfach geschafft. Sein größtes Anliegen ist es den Kindern, die die Köpfe der nächsten generation sind, von technik zu begeistern und sie zu den nächsten Erfindern zu machen. Mit den Roboter-leagues usfirst.org setzt er dies um. Seine begeisterung schwappte über. Leider bietet er keine Jobs in Deutschland an...

 

Auf einer der abendlichen parties haben wir herausgefunden, wofür das "light" auf vielen der amerikanischen bieren steht: Low fat.

 

 

Nach den 3 Tagen in orlando ging es mit eiem dreitägigen Zwischenstop in New York nach Hause.

 

Da ich auch letzten Sommer etwas anzuziehen hatte benötige ich nicht unbedingt etwas Neues. Und nach dem Video Stuff auf youtube habe ich dem Konsumleben mal für 3 Tage abgeschworen und auch so eine tolle Zeit in New York gehabt.

 

Meine Highlights dieses mal:

- Kunstmarkt "Crafts on Colombus"

- Spaziergang über die Brooklyn Bridge, am anderen Ufer links und rechts in den Parks zu sitzen und den Hochzeitspaaren zuzugucken

- Samstags und Sonntags kreuz und quer bei Sonnenschein durch Soho schlendern und in dem Retroladen "Allen&Suzi" staunen (231 centre street)

- Der chinesischen Gemeinde im Columbus Park in china town in allen disziplinen chinesischer Spielkunst zugucken. Imposant: 2 oder 4 Spieler spielen, 10-20 stehen drumherum.

- Abends im meatpacker district durch den Park laufen, der auf den alten Gleisen einer Hochbahn angelegt wurde. Danach Cocktails und Bier im district, was nur alleine ziemlich doof war. Nächstes mal könnte man sich einem Pub crawl anschließen durch googles Hilfe. 

 

Für Steffi habe ich eine sehr schöne Kette aus keramit mitgebracht. Die Künstlerin kam aus Russland. genauso wie ein Straßenkünstler, von dem ich zwei kleine Bilder kaufte. Die besten Künstler in new York kommen also aus Russland. Wie gut, dass der eiserne Vorhang gefallen ist.

 

Erstaunlich fand ich mal wieder, wie man mit einem Frühstück bei Starbucks die Kalorien für den ganzen tag reinschaufeln kann und einen riesen Müllberg produziert, da alles in Plastik serviert wird.

 

Auch diesmal war ich wieder in einer Gospel Kirche. Durch Zufall die gleiche wie beim letzten Mal von bethel Gospel Assembly in harlem. Dieses mal war es nicht so aufpeitschend wie beim letzten mal. Die Kirche war Sonntags um 11:30 rappelvoll. Viele Frauen waren mit sehr aufwändigen Hüten herausgeputzt. Zu Beginn kam die Frage wer zum ersten mal hier sei. Ich und 7 weitere standen auf. Wir wurden mit dem Lied "We welcome you", das genau aus diesem text bestand, begrüßt, das einige mit Handgesten unterstrichen. Dies war ein sehr bewegender Moment. Sie meinten, was sie sangen.

 

In der hinteren Reihe sorgte jemand mit mitgebrachten Bongos und 2 mit rasseln für Surroundeffekte beim Chor und den Tanzaufführungen. Eine Frau berichtete von ihrem jahrelangen Kampf schwanger zu werden. Sie hatte jede Menge medical treatments, danach aber mit ihrem Mann zu Gott gefunden. Danach wurde sie Schwanger. Halleluja.

 

  

Am Sonntag war Muttertag und überall auf der Straße konnten Menschen, die  eine Mutter aber keinen Geschmack haben, noch schnell den Beweis ihrer mutterliebe kaufen in Form von Bäärchen und Schmuckschartullen frisch aus China.

 

Technik begeistert doch immer wieder.

Am Hinflug am Flughafen Zürich, wo bei der pass kontrolle ein schild "e-pass" mit einem pfeil an einer längeren schlange der passkontrolle vorbei führte. Dort kann man seinen pass auf einen scanner legen, in eine schleuse treten, in eine kamera gucken und seinen Weg vollautomatisch von Computerhand freigegeben bekommen, der die biometrischen merkmale des gesichts geprüft hatte. 

Sehr cool und sehr flott. Man kann sich eine welt ohne mürrische passkontrolleure vorstellen.

 

 

von Frank - veröffentlicht in: USA (Reno, New York,...)
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Friday, 3. december 2010 5 03 /12 /Dez. /2010 14:37

Indien ist Chaos. Das weiß man und dafür kann man es lieben oder hassen.

Lästig wird es, wenn Regeln eingeführt werden und Menschen einen Job haben für dessen Einhaltung zu sorgen.

Dann hat man 4 Kontrolleure der Boardkarte, was einfach Zeit kostet.

Einer Frau wurde der Zugang zum Flieger verwehrt, da an einem Handgepäckstück ein Sticker der Sicherheitskontrolle fehlte. Nach dem Durchleuchten wurde jedes mit so einem Ding versehen. Man benötigt nicht viel kriminelle Energie, um sich auszudenken wie man dieses System aushebeln kann: Durch die Sicherheitskontrolle gehen, Sticker bekommen. Sticker abnehmen. Rausgehen und erneut mit seiner Boardkarte durch die Kontrolle gehen. Schon erhält man Sticker im Überfluß. Der Sticker ist also sinnlos. Wie sovieles. Trotzdem werden solche Regeln eifrig eingehalten.

 

ich erlebe es am Flughafen und verpasse fast den Flieger:

Ich bin online eingecheckt und habe nur Handgepäck - kann also in allerletzter Minute ankommen. Eigentlich. Empfohlen ist 2 Stunden vor Abflug dazusein. in Delhi ist dies sehr knapp kalkuliert.

Das Problem ist, dass ich weiteres Bargeld benötige, um meinen Fahrer zu bezahlen. Außerhalb des Flughafens gibt es nur ATMs für indische Bankkunden. Ein Automat, der mir Geld geben würde, steht innen. 30m entfernt vom Ausgang. Ich versuche durch den Ausgang reinzugehen und werde gestoppt. Das Problem: In indische Flughäfen kommt man nur mit ausgedrucktem Ticket - ich habe eine eMail im BlackBerry. Der Ausgang wird von einem Wächter mit Gewehr bewacht, dessen Arbeitsanweisung offensichtlich darin bestand niemanden durch den Ausgang reinzulassen. Meine Diskussionsversuche bringen eine Menschenansammlung von 20 Indern um mich herum, Ich versuche ihm klarzumachen, dass er mich erschießen darf, wenn ich mich weiter wegbewegen würde als bis zu dem Geldautomaten . Sinnlos.

Mir wird geraten ein besucher-Ticket zu besorgen, was natürlich Quatsch ist. In 30 Minuten ist Abflug.

Glücklicherwiese steht ein deutscher Kollege am Eingang, der mir die 20EUR in Rupien leihen kann. Ich jogge zu dem Fahrer, bezahle ihn und jogge zurück.

Nun benötige ich ein Papier, das mich zum Eingang in den Flughafen legitimiert. Das bekommt man an den Schaltern der Fluggesellschaften vor dem Eingang. Ich nicht. Die Emirates Passagiere stehen auf einer Liste. Auf einer riesigen Liste auf Endlospapier sucht der Sherif am Eingang meinen Namen. endlich kann ich rein. Warum nur so umständlich...

 

Nach vielen Ermahnungen, dass ich viel zu spät bin, aber Glück hätte da ich kein Gepäck aufgebe, bekomme ich am Checkin meine Boarding Card 20 Minuten vor Abflug.

von Frank - veröffentlicht in: Indien
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